Friday, May 11, 2007

VOn Kamloops nach San Francisco

Wie Nelly Furtado in ihrem neuen Hit singt „All good things come to an end“ oder wie es im deutschen Sinngemäß heisst „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“. Meine letzten Tage in Kamloops sind gezählt. Die letzte Klausur hab ich am 18. April geschrieben und seit dem wird der Abschied standesgemäß zelebriert. Eine Party jagt die nächste und die letzten 10 Tage war es auch warm genug das man in kurzen Ärmeln die ersten richtig warmen Tage geniessen kann. Die, auf der einen Seite sehr traurige, auf der anderen Seite sehr ersehnte Heimreise sollte aber noch im einige Tage hinausgeschoben werden. Vorher wird sich noch etwas von der Welt angeschaut.



Am Morgen des 28. April ging es mit Marlies, ihrer Freundin Sanna, Sebastian, Mathias und Hannah im Greyhound nach Vancouver. Noch ziemlich verkatert und todmüde ging es morgens um viertel vor Sieben los. Die meiste Zeit der Fahrt habe ich verschlafen, aber den Weg von Kamloops nach Vancouver bin ich ja sowieso schon einige male gefahren. In Vancouver angekommen nahmen wir ein Taxi im unser Wohnmobil abzuholen. In diesem Wohnmobil fuhren wir den legendären Highway 101 die Küste von Washington und Oregon runter bis wir schließlich in Kalifornien, genauer gesagt in San Francisco ankamen. Der Weg von Vancouver nach Seattle ist nicht sehr berauschend und das spannendste was es zu berichten gab ist wahrscheinlich die Grenzkontrolle an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Nach dem man schritftlich bestätigt das man weder Waffen schmuggelt noch ein Terrorist ist und seine Fingerabdrücke hinterlassen hat konnte man schliesslich einreisen. Der Weg durch Seattle war allerdings auch nicht wirklich erholsam da wir unglücklicherweise die Rushhour erwischt hatten. Nach ca. einer Stunde langsamer Fahrt, die einem allerdings die Möglichkeit gab die Spaceneedle (den berühmten Fernsehturm in Seattle) zu Fotografieren ging es gegen Abend auf den ersten Campingplatz. Dort wurden wir von einem Mädel in unserem alter empfangen. Ob es daran lag das sie aus Texas kam oder weil sie nur noch wenige Zähne hatte kann ich nicht genau sagen aber sie war nicht ganz einfach zu verstehen. Der Campingplatz selber war ganz OK und da wir alle sehr früh aufgestanden sind gingen wir auch ziemlich früh zu Bett.






Am Morgen des 28. April ging es mit Marlies, ihrer Freundin Sanna, Sebastian, Mathias und Hannah im Greyhound nach Vancouver. Noch ziemlich verkatert und todmüde ging es morgens um viertel vor Sieben los. Die meiste Zeit der Fahrt habe ich verschlafen, aber den Weg von Kamloops nach Vancouver bin ich ja sowieso schon einige male gefahren. In Vancouver angekommen nahmen wir ein Taxi im unser Wohnmobil abzuholen. In diesem Wohnmobil fuhren wir den legendären Highway 101 die Küste von Washington und Oregon runter bis wir schließlich in Kalifornien, genauer gesagt in San Francisco ankamen. Der Weg von Vancouver nach Seattle ist nicht sehr berauschend und das spannendste was es zu berichten gab ist wahrscheinlich die Grenzkontrolle an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Nach dem man schritftlich bestätigt das man weder Waffen schmuggelt noch ein Terrorist ist und seine Fingerabdrücke hinterlassen hat konnte man schliesslich einreisen. Der Weg durch Seattle war allerdings auch nicht wirklich erholsam da wir unglücklicherweise die Rushhour erwischt hatten. Nach ca. einer Stunde langsamer Fahrt, die einem allerdings die Möglichkeit gab die Spaceneedle (den berühmten Fernsehturm in Seattle) zu Fotografieren ging es gegen Abend auf den ersten Campingplatz. Dort wurden wir von einem Mädel in unserem alter empfangen. Ob es daran lag das sie aus Texas kam oder weil sie nur noch wenige Zähne hatte kann ich nicht genau sagen aber sie war nicht ganz einfach zu verstehen. Der Campingplatz selber war ganz OK und da wir alle sehr früh aufgestanden sind gingen wir auch ziemlich früh zu Bett.





Als wir auf einem Campingplatz im Süden von Oregon ankamen war das Büro zum Anmelden schon geschlossen und wir stellten uns einfach auf den Platz. Am nächsten morgen trafen wir dann doch noch jemanden an der für den Platz zuständig war und bezahlten den Platz. „Wenn wir schon bezahlen, können wir auch gleich den Abwassertank leeren“ dachten wir und Hannah und Sanne machten sich ans Werk. Wie man auf die Idee kommt da ein dass man das Ventil für den Tank zuerst öffnet und dann den Schlauch befestigen will ist mir bis Heute ein Rätsel aber das Endergebnis könnt ihr euch sicherlich Vorstellen. Ich selber habe es leider nicht gesehen aber das Geräusch eines tosenden Wasserfalls und die schreie zweier verstörten jungen Frauen erklärten doch einiges. So schnell und unauffällig wir möglich verließen wir den Campingplatz im sicheren Wissen nie im Leben mehr zurück zu kommen.





Der dritte Tag auf Tour war mit Abstand er wärmste. Nachdem wir die Grenze nach Kalifornien überquert hatten gelangten wir in den Redwood National Park. Dieser Nationalpark ist berühmt für seine gewaltigen Mammutbäume und wir wollten uns diese einmalige Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. Neben riesigen Bäumen im Wald sahen wir zum Beispiel auch ein Haus was aus einem einzigen zusammenhängenden Stück eines Baumstammes gebaut wurde oder ein Baum durch den man mit einem Auto durchfahren konnte. Unser RV hat leider nicht durchgepasst also machten wir eben Fotos von uns im Baum. Weiter auf dem Weg nach Süden kamen wir durch die berühmten Weinanbaugebiete von Kalifornien wie dem Nappa Valley. Da wir am selben Abend noch San Francisco erreichen wollten blieb uns aber leider keine Zeit für eine Weinprobe.








Auf einem unserer Tankstopps kam es dann wie es kommen musste. Mathias parkte rückwärts aus und Hannah lotste ihn vom hinteren Teil des Wohnmobils aus. Wie sie die Straßenlaterne übersehen konnte weiß ich nicht aber das ende vom Lied war eine zerbeulte Stoßstange und eine zerknitterte Hannah. Unsere Selbstbeteiligung der Versicherung von 500$ war damit auch flöten und jeder von uns ca. 80$ ärmer. Keiner machte ihr wirklich vorwürfe außer sie selber aber uns ist ja auch nichts passiert. Gegen halb 1 Abend kamen wir dann in San Francisco an und wir beschlossen auf einem Campingplatz circa 20 Meilen nördlich zu übernachten um am nächsten Morgen in die Stadt zu fahren. Nach einem sehr guten essen und ein paar Bier ging es dann auch zu Bett. Morgen war ja der große Tag. San Francisco lag direkt vor uns.

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